Gesundheit

Wie wichtig ist regelmäßige Fellpflege für den Hund?

Autor: Marianne Hain

Für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines in heutiger Zivilisation lebenden Hundes ist die Pflege von Haut und Haarkleid unerlässlich. Soll das Fell des Vierbeiners wirksam vor Kälte und Hitze schützen, muss es locker und luftig – also sauber – sein. Zur notwendigen Fellpflege gehören deshalb regelmäßiges Bürsten und Kämmen.

Denn keiner unserer Lieblinge – egal ob kurz-, lang- oder drahthaarig – hat ein so „dickes Fell“, dass ihm Verknotungen/Verfilzungen und deren unangenehme Folgen nichts ausmachen würden.

Durch das Bürsten wird nicht nur Schmutz und Staub entfernt, sondern auch die Durchblutung der Haut gefördert, wodurch das Wachstum und die Regeneration des Haares unterstützt wird. Verfilzungen, die die Luft von der Haut abhalten, begünstigen nicht nur bakterielle Hautentzündungen, sondern führen auch leicht zu Ekzemen und Mykosen (Pilzinfektionen) – und sie bieten ein optimales Heim für Parasiten (Flöhe, Milben, Zecken etc.). Weiterhin ist eine  besonders intensive Pflege bei kastrierten Hunden nach einer eventuellen  Fellveränderung (sog. „Welpenfell“) sehr wichtig, da hierbei das Fell an verschiedenen Stellen, wie z. B. im Bauchbereich, an den Läufen usw. sehr stark zum „Verwollen“ neigt und sich daraufhin sehr leicht  unangenehme „Filzmatten“  bilden können.

Für eine optimale Rundumpflege ist – auch aus hygienischer Sicht – ebenso das Baden/Waschen für das Wohlergehen des Hundes von großer Wichtigkeit. Sofern ein chemiefreies, spezielles Hunde-Shampoo grundsätzlich immer zusammen mit einer abschließenden Balsamkur verwendet wird (diese gibt dem Fell und der Haut den erforderlichen Schutz zurück !), kann der Vierbeiner durchaus mehrmals im Jahr gebadet werden, ohne dass sich dies nachteilig auf sein Fell auswirken wird.

Hundesalon „Pretty Dog“
Marianne Hain,  Hundesalon